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Aktuell

Verhaltensregeln Sport im Wald

Der Hessische Waldbesitzerverband hat gemeinsam mit dem Hessischen Umweltministerium und 25 Verbänden und Organisationen Verhaltensregeln zu Sport im Wald verfasst. Mit der Vereinbarung „Sport und Wald“ ist in Hessen wieder Ruhe und Sachlichkeit in den Konflikt über das Betreten, Radfahren und Reiten im Wald eingekehrt. Verstöße gegen das sehr liberale Betretungsrecht im Hessischen Waldgesetz führen immer wieder zu Konflikten zwischen Waldeigentümern und Waldnutzern. Solche Konflikte sind vermeidbar, wenn sich Waldbesucher an einfache Verhaltensregeln halten. Die Verbände haben vereinbart, die Erholung und den Sport im Wald besser zu regeln und damit den Naturschutz und die Nachhaltigkeit im Wald den Menschen bewusster zu machen. Waldeigentümer heißen Erholungssuchende und Sportler im Wald willkommen und bitten Sie zugleich um Unterstützung bei der wichtigen Aufgabe, den Wald als Lebensraum, Arbeitsplatz und als Erholungsort zu erhalten. Jeder Waldnutzer … Den ganzen Artikel lesen »

Neue Artikel

Waldbauern sind gegen Nationalpark Rhön

Bayerns Vorhaben, einen Nationalpark Rhön einzurichten, stößt bei den Hessischen Waldbauern auf Unverständnis. Für den Nationalpark will Bayern eine Fläche von rund 9.000 Hektar Wald einbringen, benötigt aber nach bayerischem Naturschutzrecht für dessen Ausweisung mindestens 10.000 Hektar. Die fehlenden 1.000 Hektar sollen nun aus Hessen kommen. Derzeit wird geprüft, ob es eine Option für eine hessische Beteiligung gibt und unter welchen Voraussetzungen diese erfolgen könnte. „Diese Meldung überrascht uns, zumal Ministerin Hinz uns noch im Februar diesen Jahres zugesichert hat, dass sie in Hessen keine weiteren Waldflächen aus der Nutzung nehmen wolle. Und nun scheint die hessische Landesregierung prüfen zu wollen, ob eine länderübergreifende Ausweisung möglich ist. Aus unserer Sicht gibt es keine Argumente, die für einen … Den ganzen Artikel lesen »

Wald leidet unter der Trockenheit

Trockenheit gefährdet Waldkulturen. Borkenkäferbefall in Fichten erfordert hohe Aufmerksamkeit der Waldbauern und Förster.  Artenschutzrecht behindert Maßnahmen zur Walderhaltung. Die momentan anhalten hohen Temperaturen und der ausbleibende Regen werden für  unsere Wälder zum Problem. Neu angelegte Waldkulturen leiden unter Wassermangel. „Wenn es nicht bald ausgiebig regnet, drohen zahlreiche frisch gepflanzte Bäumchen zu vertrocknen“, sagt der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann. Damit würde die Arbeit der Waldbauern und Förster der letzten Wochen empfindlich beschädigt und müsste durch Nachpflanzung im nächsten Frühjahr wiederholt werden. „Wir haben einen der trockensten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt“, so von der Tann. Zudem war der Spätsommer 2016 extrem heiß und niederschlagsarm. Die Wälder sind schon mit Wassermangel in den … Den ganzen Artikel lesen »

Waldbesitzer begrüßen Hessens Klimaschutzplan

Der Hessische Waldbesitzerverband begrüßt den heut e von Umwelt- und Forstministerin Priska Hinz vorgestellten Klimaschutzplan der Hessischen Landesregierung. Wälder sind erheblich vom Klimawandel betroffen. Die Landesregierung unterstützt mit dem Klimaschutzplan die Forstwirtschaft bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe, die Wälder an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen. Zudem erkennt die Landesregierung mit dem Klimaschutzplan die Leistung der Wälder als CO2-Senke und langlebige Holzprodukte als Kohlenstoffspeicher an. Forst- und Holzwirtschaft leisten auf verschiedene Weise einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Wälder unter Druck Höhere Durchschnittstemperaturen und stärkere Witterungsextreme wie Stürme oder Trockenperioden setzen die Waldökosysteme zum Teil erheblich unter Druck und machen sie verwundbar. Wälder reagieren träge und können sich nicht von alleine an die schnellen Klimaveränderungen anpassen. Aktive forstwirtschaftliche Maßnahmen, wie der … Den ganzen Artikel lesen »

Waldbauern freuen sich über Dauerfrost

Waldbauern freuen sich über Dauerfrost

Winterzeit ist Erntezeit. Im Wald wird jetzt mit allen verfügbaren Arbeitskräften Holz eingeschlagen und aus dem Wald transportiert. Dauerfrost bietet die beste Voraussetzung dafür, die Holzerntearbeiten im Winter bodenschonend durchzuführen. Das Holz gleitet leicht über den schneebedeckten Waldboden. Die Erde ist so tief gefrorenen, dass schwere Maschinen ohne einzusacken darauf fahren können. „Nach fast frostfreien Wintern in den vergangenen drei … Den ganzen Artikel lesen »

Nach Sturm und Nassschnee weiterhin Gefahr im Wald

Der Hessische Waldbesitzerverband fordert nach dem Sturm Egon weiterhin zur Vorsicht im Wald auf. Besser ist es, den Wald noch einige Tage zu meiden. Der Sturm „Egon“ hat überall einzelne Bäume angedrückt. Solche schräg stehenden Bäume können auch noch in diesen Tagen jederzeit umstürzen. „Es reicht manchmal ein kleiner Windstoß, um Bäume, die sich in der Krone der Nachbarbäume  verfangen haben, zu Fall zu bringen,“ sagt Geschäftsführer Christian Raupach. In den Mittelgebirgen war nasser und schwerer Schnee gefallen, der in den Baumkronen hängt. Unter der Last können auch jetzt noch Äste wie Glas brechen und zu Boden fallen. Aus den Baumkronen während des Sturms abgebrochene Teile können sich lösen und unverhofft aus großer Höhe zu Boden stürzen. … Den ganzen Artikel lesen »

Waldbesitzer ziehen Zwischenbilanz

Waldbesitzer ziehen Zwischenbilanz

Pakt für den Wald gefordert Erneut fordert der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, die Hessische Umweltministerin auf, mit den privaten und kommunalen Waldeigentümern einen Pakt für den Wald abzuschließen. Darin sollten Leitlinien für eine umfassende und schlüssige Politik für den Wald, zur Förderung der Forst- und Holzwirtschaft sowie zur Integration des Naturschutzes und Klimaschutzes vereinbart werden. „Wir brauchen … Den ganzen Artikel lesen »

Forschung für Forstwirtschaft auf höchstem Niveau

Der Hessische Waldbesitzerverband gratuliert der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (NW-FVA) in Göttingen zu ihrem zehnjährigen Bestehen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit der angewandten forst- und naturwissenschaftlichen Forschung bietet die Gewähr, dass wichtige Fragen der Forstwirtschaft auf einer fundierten und immer aktuellen Wissensbasis beantwortet werden können. Ob die Erforschung des Wachstumsverhaltens und der Standorteignung verschiedener Baumarten und Herkünfte, das permanente Monitoring der Entwicklung waldschädigender Organismen oder die bodenkundliche Forschung, die NW-FVA deckt das breite Spektrum forstwirtschaftlich sehr relevanter Wissensgebiete ab und stellt ihre Ergebnisse zur Verfügung. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Forschungsergebnisse der NW-FVA wird durch die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Wissenschaftler und Mitarbeiter gewährleistet. Im Mittelpunkt steht das Erkenntnisinteresse. Durch hohen wissenschaftlichen Anspruch, Methodenkompetenz und Erfahrung … Den ganzen Artikel lesen »

Holzeinschlag noch in vollem Gange

Holzeinschlag noch in vollem Gange

Waldbauern spüren Folgen des Klimawandels unmittelbar Der Holzeinschlag in Hessens Wäldern ist auch Ende Februar noch in vollem Gange. Die Waldbauern und Förster haben lange vergeblich auf Dauerfrost gewartet, um das Holz bodenschonend aus dem Wald an die Wege ziehen zu können. Der dritte nasse und sehr milde Winter in Folge führt zur Verlagerung der Holzernte in die letzten Wochen vor dem … Den ganzen Artikel lesen »

Waldbesitzer fordern Pakt für den Wald

Der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, hat anlässlich der Landwirtschaftlichen Woche in Baunatal die Hessische Landesregierung aufgefordert, mit den privaten und kommunalen Waldeigentümern einen Pakt für den Wald abzuschließen. Darin sollten Leitlinien für eine umfassende und schlüssige Politik für den Wald, zur Förderung der Forst- und Holzwirtschaft sowie zur Integration des Naturschutzes und Klimaschutzes vereinbart werden. „Wir bewirtschaften unsere Wälder nachhaltig und wollen sie an die nächste Generation weitergeben,“ sagt der Waldbesitzerpräsident Michael Freiherr von der Tann. „Wir wollen uns mit der Politik vertragen. Das geht aber nur, wenn sie auch auf unseren Rat und unsere Erfahrung hört. Wir wollen Partner sein und uns nicht ständig durch Vorschriften und gesetzliche Regelungen gängeln lassen,“ … Den ganzen Artikel lesen »

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