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Waldbesitzer ziehen Zwischenbilanz

Waldbesitzer ziehen Zwischenbilanz

Pakt für den Wald gefordert Erneut fordert der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, die Hessische Umweltministerin auf, mit den privaten und kommunalen Waldeigentümern einen Pakt für den Wald abzuschließen. Darin sollten Leitlinien für eine umfassende und schlüssige Politik für den Wald, zur Förderung der Forst- und Holzwirtschaft sowie zur Integration des Naturschutzes und Klimaschutzes vereinbart werden. „Wir brauchen eine gemeinsame Wahrnehmung der Situation der Forstbetriebe und ihrer Anliegen“, so Waldbesitzerpräsident von der Tann. … Den ganzen Artikel lesen »

Neue Artikel

Forschung für Forstwirtschaft auf höchstem Niveau

Der Hessische Waldbesitzerverband gratuliert der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (NW-FVA) in Göttingen zu ihrem zehnjährigen Bestehen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit der angewandten forst- und naturwissenschaftlichen Forschung bietet die Gewähr, dass wichtige Fragen der Forstwirtschaft auf einer fundierten und immer aktuellen Wissensbasis beantwortet werden können. Ob die Erforschung des Wachstumsverhaltens und der Standorteignung verschiedener Baumarten und Herkünfte, das permanente Monitoring der Entwicklung waldschädigender Organismen oder die bodenkundliche Forschung, die NW-FVA deckt das breite Spektrum forstwirtschaftlich sehr relevanter Wissensgebiete ab und stellt ihre Ergebnisse zur Verfügung. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Forschungsergebnisse der NW-FVA wird durch die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Wissenschaftler und Mitarbeiter gewährleistet. Im Mittelpunkt steht das Erkenntnisinteresse. Durch hohen wissenschaftlichen Anspruch, Methodenkompetenz und Erfahrung … Den ganzen Artikel lesen »

Holzeinschlag noch in vollem Gange

Holzeinschlag noch in vollem Gange

Waldbauern spüren Folgen des Klimawandels unmittelbar Der Holzeinschlag in Hessens Wäldern ist auch Ende Februar noch in vollem Gange. Die Waldbauern und Förster haben lange vergeblich auf Dauerfrost gewartet, um das Holz bodenschonend aus dem Wald an die Wege ziehen zu können. Der dritte nasse und sehr milde Winter in Folge führt zur Verlagerung der Holzernte in die letzten Wochen vor dem … Den ganzen Artikel lesen »

Waldbesitzer fordern Pakt für den Wald

Der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, hat anlässlich der Landwirtschaftlichen Woche in Baunatal die Hessische Landesregierung aufgefordert, mit den privaten und kommunalen Waldeigentümern einen Pakt für den Wald abzuschließen. Darin sollten Leitlinien für eine umfassende und schlüssige Politik für den Wald, zur Förderung der Forst- und Holzwirtschaft sowie zur Integration des Naturschutzes und Klimaschutzes vereinbart werden. „Wir bewirtschaften unsere Wälder nachhaltig und wollen sie an die nächste Generation weitergeben,“ sagt der Waldbesitzerpräsident Michael Freiherr von der Tann. „Wir wollen uns mit der Politik vertragen. Das geht aber nur, wenn sie auch auf unseren Rat und unsere Erfahrung hört. Wir wollen Partner sein und uns nicht ständig durch Vorschriften und gesetzliche Regelungen gängeln lassen,“ … Den ganzen Artikel lesen »

Waldeigentümer als erste über Naturschutzergebnisse informieren

Der Hessische Waldbesitzerverband lehnt die vorgesehene Verlagerung der Naturschutzdatenerhebung, -auswertung und Verwaltung von Hessen-Forst in das Landesamt für  Geologie und Umwelt (HLUG) ab. Die Regierungsfraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen wollen die erforderliche Änderung des Hessischen Naturschutzgesetzes in dieser Woche im Landtag verabschieden (Drucksache 19/2197). Statt noch eine Behörde zu beauftragen, Naturschutzdaten zu erheben und zu veröffentlichen, erwarten die Waldbesitzer deutlich mehr Transparenz, direkte Information und Zusammenarbeit der Naturschutzverwaltung mit den Eigentümern bei der Kartierung und Auswertung von Naturschutzdaten. Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit eher als der Waldeigentümer informiert wird, welche schützenswerten Tier- und Pflanzenarten in einem Wald vorkommen. „Wer Arten schützen und deren Lebensräume erhalten und verbessern will, sollte in erster Linie mit dem … Den ganzen Artikel lesen »

Neuordnung der Naturschutzdatenerhebung abgelehnt

Der Hessische Waldbesitzerverband lehnt die vorgesehene Verlagerung der Naturschutzdatenerhebung, -auswertung und Verwaltung von Hessen-Forst in das Landesamt für  Geologie und Umwelt (HLUG) ab. Stattdessen erwarten die Waldbesitzer deutlich mehr Transparenz, direkte Information und Zusammenarbeit der Naturschutzverwaltung mit den Eigentümern bei der Kartierung und Auswertung von Naturschutzdaten. „Maßnahmen zum Schutz von Arten und Lebensräumen können nur in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Waldflächen erfolgreich organisiert werden,“ sagt der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes, Christian Raupach. „Dazu muss der Eigentümer wissen, dass auf seinen Waldflächen naturschutzfachliche Kartierungsarbeiten durchgeführt werden und er muss die Ergebnisse von der Behörde kostenlos zugestellt bekommen, die die Kartierung veranlasst hat.“ Der Auftrag der geplanten neuen Naturschutzabteilung im HLUG lautet, Naturschutzdaten zu erheben, auszuwerten und im Internetprotal … Den ganzen Artikel lesen »

Holzeinschlag birgt Gefahren

Mit dem Laubfall im Herbst beginnt in Hessens Wäldern der Holzeinschlag. Das Fällen von Buchen, Eichen oder Fichten ist auch für Waldbesucher gefährlich. Deshalb sind beim Waldspaziergang im Herbst lebenswichtige Grundregeln zu beachten. Das Betreten von Waldflächen und Waldwegen, auf denen Holzerntearbeiten und andere gefahrengeneigte Waldarbeiten durchgeführt werden, ist grundsätzlich verboten. Die betroffenen Wege werden von den Waldarbeitern durch Absperrbänder und Warnschilder mit Hinweis auf die Holzerntearbeiten gesperrt. Wenn der Weg gesperrt ist, sind auch die Waldflächen rechts und links neben dem Weg gesperrt. Immer wieder beobachten Förster und Waldarbeiter, wie Spaziergänger Sperrungen missachten und dabei sich oder ihre Kinder leichtsinnig in Gefahr bringen. Denn auch wenn ein Baum krachen zu Boden gegangen ist, können nach dem … Den ganzen Artikel lesen »

Hitzewelle verstärkt Waldbrandgefahr

Der Hessische Waldbesitzerverband warnt wegen der hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit vor erhöhter Waldbrandgefahr. „Auf dem Waldboden liegen trockenes Laub und Nadelstreu und an den Wegrändern steht häufig trockenes Gras, das sich sehr schnell entzünden kann“ sagt Verbandsgeschäftsführer Christian Raupach. Autofahrer sollten auf keinen Fall brennende Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen. Eine Gefahr geht auch vom heißen Auspuff von Autos aus. Parken Sie ihr Auto so, dass der Auspuff nicht mit trockenem Gras in Berührung kommt. Offenes Feuer und Rauchen sind im Wald verboten. Grillen ist ausschließlich in den dafür zugelassenen Grillhütten erlaubt. Heiße Asche oder glühende Holzkohle muss nach dem Grillen zuverlässig gelöscht werden. Die Waldbrandstatistik zeigt, dass in Deutschland jedes Jahr zwischen 400 und 900 Waldbrände entstehen, die meisten in Brandenburg … Den ganzen Artikel lesen »

FSC-Zertifizierung bringt keinen Mehrwert

Kosten und Nutzen der Zertifizierung des Hessischen Staatswaldes durch den Forest Stewardship Council stehen in krassem Missverhältnis. Der Hessische Waldbesitzerverband steht einer Forstzertifizierung durch den Forst Stewardship Council (FSC) äußerst kritisch gegenüber. Die Standards von FSC-Deutschland sind im Vergleich zu europäischen Nachbarländern weit überhöht und belasten die Forstbetriebe mit erheblichen Einschränkungen bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder. Dies führt zu spürbar höheren Kosten im praktischen Forstbetrieb.  Vor allem die Beschränkungen für die Wahl der Baumarten führen mittelfristig zu erheblichen Ertragseinbußen der Forstbetriebe. Zudem fordert FSC eine umfangreiche Dokumentation der Betriebsarbeiten und ein jährliches Audit der Forstbetriebe, wodurch erhebliche Verwaltungskosten bei den Forstbetrieben entstehen. Für FSC-zertifiziertes Holz werden am Markt keine Mehrerlöse erzielt. Für den staatlichen Forstbetrieb in … Den ganzen Artikel lesen »

Erhöhte Gefahr im Wald nach Sturm

  Der Hessische Waldbesitzerverband weist die Bevölkerung auf erhöhte Gefahren und Risiken beim Betreten des Waldes hin. „Nach stürmischen Tagen, die uns Niklas beschert hat, hängen vor allem in den Baumkronen alter Laubbäume oft abgebrochene tote Äste, die jederzeit herabstürzen und zu lebensgefährlichen Verletzungen führen können,“ sagt Waldbesitzerpräsident Michael Freiherr von der Tann. Auch durch Sturmböen  angeschobene Bäume können jederzeit umfallen. Wo Bäumen schräg stehen oder vom Wind umgerissen wurden, aber an benachbarten Bäumen hängen geblieben sind, ist besonders Vorsicht geboten. Drunter hindurchgehen oder gar das Klettern auf schrägstehende Stämme, ist zwingend zu unterlassen. Es genügen oft kleine Bewegungen, die durch Wind ausgelöst werden und die Bäume krachen blitzartig zu Boden, meist gefolgt von abgebrochenen Ästen benachbarter … Den ganzen Artikel lesen »

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