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Mountainbiking im Wald

Die Hessische Umweltministerin hat sich im Forstamt Königstein über zunehmende Konflikte mit Mountainbikern informiert. Forstamtsleiter Ralf Heitmann, der den Staatswald und die Wälder mehrerer Kommunen rund um den Großen Feldberg, den Altkönig und am Sandplacken bewirtschaftet, zeigte der Ministerin, wo sich Mountainbiker fernab der Wege steile Hänge hinunterstürzen. Zum Teil „mäandrieren“ die Trails dieser Downhillbiker auf eine Breite bis zu 500 Metern. Gegenüber der großen Zahl der Mountainbiker und Radfahrer, die im Wald auf den festen Wegen bleiben, bereitet die kleine Minderheit der Downhillbiker Jägern, Naturschutzer und Förstern zunehmend ernsthafte Probleme. Die Ministerin sah sich alles an, hielt sich mit Äußerungen aber sehr zurück. Es werde in der Novelle des Hessischen Forstgesetzes auch veränderte Regelungen zum Betretensrecht des Waldes geben.

Veröffentlicht unter: Allgemein

Eine Antwort zu "Mountainbiking im Wald"

  1. Markus.J.Trepte sagt:

    Ich bin für eine zusätzliche Ahndung der MTB´ler im Wald in Bezug auf das Anlegen illegaler Trails. Auf kataster-rechtlich legal erfaßten Wegen hat im Sinne Artikel 2 Satz 1 das Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland eigentlich auszureichen. Nur wer kontrolliert das? Selbst als Mountain-Biker habe ich das nie erlebt.

    Bedauerlicherweise konnte ich aber immer wieder Mitarbeiter des Forstamtes Königstein dabei erleben, wie sie mit Dienstwagen und Anhänger wie gesengte Säue die offiziellen Wege vom Fuchstanz (u. a. Liegenschafts- und Waldeigentümer Stadt Schwalbach am Taunus) Richtung Königstein werktag-abends bergab fegten. In der regnerischen Abenddämmerung des 05. November 2010 bildete ich mir (sogar sehr sicher ein) ein, den Forstamtsleiter Königstein persönlich in s(o )einen Dienst-Kastenwagen mit Hänger an mir vorbeirauschend erkannt zu haben…. Womöglich hatte ich mich aber in der Person auch geirrt, zweifle aber dran….

    Das Waldgesetz muß somit auch für dieses Klientel gelten, worauf ich nachdrücklich bestehe, schon alleine um den Vorwurf der allgemein üblichen Doppelmoral und Unglaubwürdigkeit entgegen zu wirken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr

    Markus J. Trepte Dipl. Ing. agr.
    Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen e.V.
    SDW Ortsbeauftragter für
    Eschborn und Schwalbach am Taunus
    Sachsenhausener Straße 10
    65824 Schwalbach am Taunus
    Tel. 0 61 96 – 56 80 90
    Markus.J.Trepte@gmail.com

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