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Hartig Preis für Klaus Peter Rödig

Der Hessische Waldbesitzerverband beglückwünscht Professor Dr. Klaus Peter Rödig zur Verleihung des Georg-Ludwig-Hartig Preises.

Carsten Wilke, Professor Dr. Klaus Peter Rödig

Carsten Wilke, Professor Dr. Klaus Peter Rödig

Der Vorsitzende der Georg-Ludwig-Hartig Stiftung, Carsten Wilke, würdigte Rödig als einen leidenschaftlichen und den naturwissenschaftlichen Grundlagen der Waldbauforschung verpflichteten Hochschullehrer und Praktiker. „Die wichtigsten der hessischen Grundsatzerlasse für Forsteinrichtung und Waldbau tragen Ihre Handschrift“, so Wilke.

Umweltministerin Priska Hinz

Umweltministerin Priska Hinz

Die Hessische Umweltministerin, Priska Hinz, hatte in der Festveranstaltung zum 250. Geburtstag von Georg-Ludwig-Hartig in seinem Geburtsort Gladenbach bei den Förstern und Waldbauern aus Hessen  ihren Besuch abgestattet. Die Landesregierung habe in den vergangenen Monaten viel für die Nachhaltigkeit in den hessischen Wäldern getan und diese besser geschützt, sagte sie. Dafür gelte es insbesondere die biologische Vielfalt zu erhalten. Als Beitrag dazu stellte Hinz die FSC-Zertifizierung des Staatswaldes in zehn hessischen Forstämtern, die Stilllegung von fünf Prozent der Waldfläche in Hessen und die Änderung des Hessischen Waldgesetzes zum besseren Schutz von Bannwäldern in den Mittelpunkt ihrer Rede.  Die Absicht der Politik, Wälder großflächig aus der Nutzung zu nehmen, wurde von den Festrednern der Veranstaltung heftig kritisiert. Das fehlende Holz müsse aus anderen Ländern der Erde importiert werden, die nicht so pfleglich und nachhaltig mit ihrem Wald umgehen, sagte der Forstwissenschaftler Professor Norbert Weber. Es sei fraglich, ob die biologische Vielfalt durch den Nutzungsverzicht in Deutschland tatsächlich gefördert werde. Nachhaltigkeit müsse umfassend betrachtet werden.

Henning Graf Kanitz, Hessischer Waldbesitzerverband

Henning Graf Kanitz, Hessischer Waldbesitzerverband

In einem Grußwort des Hessischen Waldbesitzerverbandes forderte Präsidiumsmitglied  Henning Graf von Kanitz die hessische Umweltministerin auf, der Methodenkompetenz, der jahrhundertelangen Tradition der angewandten Forstwissenschaft und der praktischen Erfahrung der Waldbesitzer und ihrer Förster in der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder mehr zu vertrauen. Forstwissenschaftliche Erkenntnisse beruhten auf den von Hartig entwickelten Methoden des Messens, Zählens und Wiegens, so Kanitz. Der Naturschutz stütze seine Schlußfolgerungen häufig auf Annahmen und Schätzungen. Hier müsse die Politik besser abwägen.

Veröffentlicht unter: Allgemein

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