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Grün ist doch bei uns auf dem Land

Mit einem Brief haben sich mehr als Tausend Waldbauern aus Hessen an die Landtagsabgeordneten der Grünen in Wiesbaden gewendet und sie zur Diskussion aufgefordert. Jeden Winter veranstalten die 10 Kreisgruppen des Hessischen Waldbesitzerverbandes, die 49 Forstbetriebsgemeinschaften und die 370 Gemeinschaftswälder in Hessen ihre Mitgliederversammlungen. Vor allem in den Versammlungen des Hessischen Waldbesitzerverbandes und vieler Forstbetriebsgemeinschaften suchen Vertreter der politischen Parteien den Gedankenaustausch mit den Waldbauern, um ihre Anliegen zu erfahren. Die Grünen sind fast bei keiner Veranstaltung vertreten. In ihrem Brief an den Grünen Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Matthias Wagner, bedauern die Waldbauern, dass die Grünen in Wiesbaden weitreichende Entscheidungen für den Wald und die Forstwirtschaft treffen, aber den direkten Dialog mit den Waldeigentümern auf dem Land meiden.  „Das verstehen wir nicht“, sagt Karl Fischer, Waldbauer und Kreisgruppenvorsitzender aus Waldeck-Frankenberg. „Das Grün um das es geht ist bei uns auf dem Land.“ Es entsteht der Eindruck, dass die Grünen ihre Politik nach der Meinung ihrer Wähler und Unterstützer in der Stadt ausrichten und die Betroffenen auf dem Land die Folgen dieser Entscheidungen ausbaden müssen.

Veröffentlicht unter: Allgemein

Eine Antwort zu "Grün ist doch bei uns auf dem Land"

  1. Helmut Michel sagt:

    Die Art und Weise ,wie die Ministerin im Schlepptau des Landesbetriebs Hessen Forst versucht hat ,ohne Anhörung der Betroffenen diese Verordnung umzusetzen, ist schon abenteuerlich, wo doch gerade die
    grüne Partei so auf Transparenz bedacht ist!
    Die Not der Ministerin (Schuldenbremse,-Kartellverfahren,Finanzminister) muss groß sein gegen die eigenen
    Überzeugungen so zu verfahren.
    Der Versuch vom Landesbetrieb ,den Waldbesitzer den schon beschlossen Personalabbau bis 2025 von 234
    Stellen,davon 80 Revierleiter, ist nicht akzeptabel.
    Diese Tatsache wird eine Reviervergrößerung zur Folge haben und somit eine Verschlechterung der Leistungen. Alternative wäre die Nichtbetreuung des Privatwaldes.
    Lasst uns das Heft selbst in die Hand nehmen . Die Lösung sind die Forstbetriebsgesellschaften!

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