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Holzeinschlag birgt Gefahren

Mit dem Laubfall im Herbst beginnt in Hessens Wäldern der Holzeinschlag. Das Fällen von Buchen, Eichen oder Fichten ist auch für Waldbesucher gefährlich. Deshalb sind beim Waldspaziergang im Herbst lebenswichtige Grundregeln zu beachten.

Das Betreten von Waldflächen und Waldwegen, auf denen Holzerntearbeiten und andere gefahrengeneigte Waldarbeiten durchgeführt werden, ist grundsätzlich verboten. Die betroffenen Wege werden von den Waldarbeitern durch Absperrbänder und Warnschilder mit Hinweis auf die Holzerntearbeiten gesperrt. Wenn der Weg gesperrt ist, sind auch die Waldflächen rechts und links neben dem Weg gesperrt.

Immer wieder beobachten Förster und Waldarbeiter, wie Spaziergänger Sperrungen missachten und dabei sich oder ihre Kinder leichtsinnig in Gefahr bringen. Denn auch wenn ein Baum krachen zu Boden gegangen ist, können nach dem Fällvorgang Äste und Kronenteile oder auch weitere Bäume herabfallen. „Da können selbst kleine Äste zum tödlichen Geschoss werden“, so der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes Christian Raupach. Je mehr Totholz aus Naturschutzgründen im Wald stehen bleibe, umso größer die Gefahr umstürzender Bäume. Waldarbeiter und Förster sind geschult und können mögliche Gefahren einschätzen. Die Holzfällarbeiten erfordern höchste Konzentration der Waldarbeiter, um sich selbst und die Arbeitskollegen zu schützen. Es ist für die Waldarbeiter jedesmal eine extreme nervliche Belastung, wenn beim Holzfällen plötzlich Waldbesucher, die querfeldein im Bestand unterwegs sind, in den Gefahrenbereich hineinlaufen.

Auch nach Beendigung der Fällarbeiten sind die Gefahren keineswegs gebannt. Die Wegesperrungen werden daher i.d.R. erst dann aufgehoben, wenn die Bäume aus dem Bestand herausgeholt und allesamt am Wegesrand auf sog. Polter geschichtet worden sind.  DSC_9976Aber selbst dann sollte sich jeder Waldbesucher vergegenwärtigen: Wer den Wald betritt handelt stets auf eigene Gefahr!

Veröffentlicht unter: Allgemein

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