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Holzeinschlag noch in vollem Gange

Waldbauern spüren Folgen des Klimawandels unmittelbar

Der Holzeinschlag in Hessens Wäldern ist auch Ende Februar noch in vollem Gange. Die Waldbauern und Förster haben lange vergeblich auf Dauerfrost gewartet, um das Holz bodenschonend aus dem Wald an die Wege ziehen zu können.

Der dritte nasse und sehr milde Winter in Folge führt zur Verlagerung der Holzernte in die letzten Wochen vor dem Frühjahrsbeginn.

Trotz der weiterhin schwierigen Witterungsverhältnisse findet die Holzernte in den Wäldern statt, die aufgrund ihrer günstigen Lage und Bodenbeschaffenheit ein bestandschonendes Arbeiten erlauben.

So auch in Teilen des Waldes entlang des stark von Waldbesuchern genutzten Lochmühlenweges im Taunus von der Saalburgsiedlung bis nach Friedrichsdorf. Aufgrund der dortigen Waldarbeiten muss der Forstbetrieb der Stadt Frankfurt den Weg auf einer Strecke von etwa 700 Metern in den nächsten Tagen sperren.

„Leider ignorieren Waldbesucher die Wegesperrungen immer wieder und begeben sich in Lebensgefahr. Fallende Bäume, herabfallende Ästen oder auch Forstmaschinen werden zur tödlichen Gefahr, wenn Waldbesucher urplötzlich im Gefahrenbereich auftauchen. Förster und Waldarbeiter versuchen alles, die Sperrungen dort vorzunehmen, wo das Umfahren des Einschlagsortes problemlos und ohne große Umstände möglich ist“, so der geschäftsführende Direktor des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Christian Raupach.

Das Hessische Waldgesetz verbietet das Betreten von Waldflächen, auf denen Holz geerntet wird. Die Waldarbeiter sind aufgrund der Unfallverhütungsvorschriften verpflichtet, die Wege mit Flatterbändern und Schildern zu sperren, die durch Waldflächen führen, auf denen Holz geerntet wird.

 

Veröffentlicht unter: Allgemein

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