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Nach Sturm und Nassschnee weiterhin Gefahr im Wald

Der Hessische Waldbesitzerverband fordert nach dem Sturm Egon weiterhin zur Vorsicht im Wald auf. Besser ist es, den Wald noch einige Tage zu meiden. Der Sturm „Egon“ hat überall einzelne Bäume angedrückt. Solche schräg stehenden Bäume können auch noch in diesen Tagen jederzeit umstürzen. „Es reicht manchmal ein kleiner Windstoß, um Bäume, die sich in der Krone der Nachbarbäume  verfangen haben, zu Fall zu bringen,“ sagt Geschäftsführer Christian Raupach.

In den Mittelgebirgen war nasser und schwerer Schnee gefallen, der in den Baumkronen hängt. Unter der Last können auch jetzt noch Äste wie Glas brechen und zu Boden fallen. Aus den Baumkronen während des Sturms abgebrochene Teile können sich lösen und unverhofft aus großer Höhe zu Boden stürzen. Herabstürzende Baumteile sind lebensgefährlich.

Die Waldbauern und Förster haben nach dem Ende des Sturms als erstes für die Verkehrssicherung an öffentlichen Wegen und Straßen gesorgt. Zunächst wurden an Straßenrändern umgestürzte Bäume und abgebrochene Kronen beseitigt und umsturzgefährdete Bäume gefällt. Erst jetzt werden an Hauptwanderwegen im Wald nach und nach Gefahren durch sturmgeschädigte Bäume beseitigt. Die Aufräumarbeiten im Wald können einige Tage dauern. Aus Sicherheitsgründen können Waldwege mit Schildern und Trassierbändern für einige Tage gesperrt werden. Erholungssuchende werden gebeten, Wegesperrungen unbedingt zu beachten. Die hessischen Waldbesitzer und Förster wünschen sich, dass sich in der Bevölkerung von selbst mehr Sensibilität und Verständnis für die Folgen und Gefahren solcher Naturereignisse entwickelt.

 

Veröffentlicht unter: Allgemein

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