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Abgeordnete der SPD aus Bund und Land zu Besuch bei der Kreisgruppe Marburg

Die Kreisgruppe Marburg des Hessischen Waldbesitzerverbandes hatte im Juli zu einer Exkursion mit den Bundestagsabgeordneten der SPD, Petra Crone und Sören Bartol, sowie der Landtagsabgeordneten Angelika Löber in den Wald der Waldinteressenten Hachborn eingeladen. Heinrich Breitstadt, der Vorsitzende der Kreisgruppe Marburg des Waldbesitzerverbandes,  freute sich über den hohen Besuch.

Die Landtagsabgeordnete der SPD Angelika Löber, Bundestagsabgeordnete Petra Crone und Sören Bartol und der Kreisgruppenvorsitzende Heinrich Breitstadt (v.l.n.r)

Die Landtagsabgeordnete der SPD Angelika Löber, Bundestagsabgeordnete Petra Crone und Sören Bartol und der Kreisgruppenvorsitzende Heinrich Breitstadt (v.l.n.r)

Der Waldspaziergang wurde vom Revierleiter Achim Daubert, Forstservice Daubert, geführt und bot viel Gelegenheit für anregende Diskussionen mit den Abgeordneten. Daubert konnte an verschiedenen Buchenbeständen zeigen, wie nach Sturmkalamitäten der Wald wieder aufgebaut worden ist. Allerdings gelingt es nicht immer, den jungen Wald wieder ins Wachsen zu bekommen. Wo das Gras die jungen Baumsämlige schulterhoch überwuchert haben und nur vereinzelt protzige junge Buchen gewachsen sind, wird es für die Waldinteressenten teuer. Der misslungene Bestand muss abgeholzt, ein Zaun gebaut und junge Pflanzen neu angepflanzt werden.

Revierleiter Achim Daubert (r.) während der Exkursion

Revierleiter Achim Daubert (r.) während der Exkursion

Ein besonderes Anliegen der Waldinteressenten waren die Gemeinwohlleistungen des Waldes. Der Wald erfüllt vielfältige Aufgaben für die Gesellschaft. So speichert er beispielsweise CO2, filtert Luft und Wasser und dient der Bevölkerung zur Erholung. Damit Waldbesitzer diese Leistungen weiterhin in hoher Qualität zur Verfügung stellen können, müssen sie von Kosten für Maßnahmen, die dem Allgemeinwohl dienen, entlastet werden. Unter diese Kosten fallen beispielsweise Maßnahmen zur Verkehrssicherung an Bundesstraßen, für welche die Holzerlöse nicht zur Kostendeckung ausreichen.

Weiterhin wurde über die Abschaffung der De-minimis-Regelung debattiert, welche die entscheidende Weiterentwicklung der Forstbetriebsgemeinschaften bisher verhindert hat. Auch angesichts der Ermittlungen des Bundeskartellamtes in mehreren Bundesländern und Hessen kann die Entwicklung der Forstbetriebsgemeinschaften zu mehr Wettbewerb am Holzmarkt beitragen. Die für eine Förderung von den Forstbetriebsgemeinschaften zu erfüllenden Bedingungen sind jedoch sehr hohe Hürden, vor denen die Waldbauern zurückschrecken.

Veröffentlicht unter: Allgemein

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