kopf_6.png

Hesswald.de | Hessischer Waldbesitzerverband » Archive

Neuordnung der Naturschutzdatenerhebung abgelehnt

Der Hessische Waldbesitzerverband lehnt die vorgesehene Verlagerung der Naturschutzdatenerhebung, -auswertung und Verwaltung von Hessen-Forst in das Landesamt für  Geologie und Umwelt (HLUG) ab. Stattdessen erwarten die Waldbesitzer deutlich mehr Transparenz, direkte Information und Zusammenarbeit der Naturschutzverwaltung mit den Eigentümern bei der Kartierung und Auswertung von Naturschutzdaten. „Maßnahmen zum Schutz von Arten und Lebensräumen können nur in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Waldflächen erfolgreich organisiert werden,“ sagt der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes, Christian Raupach. „Dazu muss der Eigentümer wissen, dass auf seinen Waldflächen naturschutzfachliche Kartierungsarbeiten durchgeführt werden und er muss die Ergebnisse von der Behörde kostenlos zugestellt bekommen, die die Kartierung veranlasst hat.“ Der Auftrag der geplanten neuen Naturschutzabteilung im HLUG lautet, Naturschutzdaten zu erheben, auszuwerten und im Internetprotal „NATUREG“ zu veröffentlichen. Damit kann jeder auf die Daten zugreifen, aber der Waldeigentümer weiß nicht, … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Dem Wald in Hessen geht es gut

Die Dritte Bundeswaldinventur stellt dem Wald in Deutschland bzw. in Hessen ein gutes Zeugnis aus. Die Holzvorräte sind in Hessen um 23 Millionen Kubikmeter gestiegen. Somit liegt der durchschnittliche Holzvorrat bei 341 Kubikmeter je Hektar, ganze 8 Prozent höher als noch vor 10 Jahren. Parallel dazu verzeichnet auch das Totholz im Wald eine deutliche Zunahme. Mit durchschnittlich 25,5 Kubikmetern je Hektar hat Hessen den dritthöchsten Totholzvorrat im Bundesländervergleich. Nach Aussage von Umweltministerin Hinz sind die hessischen Wälder „älter, naturnäher, vielfältiger, strukturreicher und vorratsreicher als vor zehn Jahren“. Dazu der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann: „Seit der letzten Inventur im Jahr 2002 hat sich der Wald in Hessen bzw. Deutschland weiter positiv entwickelt, obwohl eine Zeitspanne von gerade einmal 10 Jahren für den Wald sehr kurz ist. Dass dem so … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Waldzustand weiterhin nicht zufriedenstellend

Der Klimawandel stellt die hessischen Forstbetriebe immer wieder vor Probleme. Die Vorstellung des hessischen Waldzustandsberichts durch Umweltministerin Lucia Puttrich in Wiesbaden, nehmen Hessens Waldbauern zum Anlass, auf die weiterhin notwendige Stabilisierung der Wälder hinzuweisen. Folgen des Klimawandels sind immer häufigere Witterungsextreme, zu trockene Frühjahre und Sommer oder zu warme Winter. In den vergangenen Jahren haben immer wieder lokale Tornadostürme dem Wald zu schaffen gemacht. Dabei werden extrem hohe Windgeschwindigkeiten gemessen, denen sogar uralte, dicke Eichen nicht mehr standhalten. Trockenperioden und Stürme schädigen die Wälder, Nadelbäume leiden bei Wassermangel schnell unter Borkenkäferbefall. Auch wenn Nadelwälder heute mit Laubbäumen durchmischt angebaut werden, um sie stabiler zu machen, sind Schäden durch Witterungsextreme unvermeidbar. Für die betroffenen Forstbetriebe können solche Tornadostürme genauso existenzbedrohend sein, wie die großen Orkanstürme in Jahren 1990, 2001 und 2007. Die Forstbetriebe brauchen dann … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Aufruf an die Hessische Landesregierung und die Abgeordneten des Hessischen Landtags

      Die Unterzeichner unterstützen die im § 15 des Entwurfs der Hessischen Landesregierung für ein neues Waldgesetz vom 25. Juni 2012 getroffene Regelung zum Betreten, Reiten und Radfahren im Wald. Auch das Radfahren wird danach auf feste Wege beschränkt. Feste Wege sind ganzjährig mit nicht geländegängigen zweispurigen Kraftfahrzeugen befahrbare Wege. Waldbesitzer können darüber hinaus das Radfahren auch auf anderen Wegen erlauben. Begründung: Die Regelung schließt eine Gesetzeslücke, die einen Wildwuchs besonders des Mountainbikings im Wald ermöglicht hat. Besonders durch das Fahren mit Mountainbikes abseits von Waldwegen entstehen innerhalb weniger Tage Pfade, wo zuvor keine Wege waren. Diese sogenannten trails werden schnell auch von anderen Erholungssuchenden wie Spaziergängern und Reitern angenommen. Wo Mountainbiker vermeintlich fahren dürfen und wo nicht, bestimmen einzelne Biker zunehmend selbst. Diese Entwicklung steht nicht mehr im Einklang mit dem Recht zum … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Waldbesitzer und Jäger: Radfahren und Reiten im Wald auf feste Wege beschränken

Die hessischen Waldbesitzer und Jäger appellieren an die Landtagsabgeordneten, zum Schutz der Natur und des Waldes das Radfahren und Reiten im Wald grundsätzlich auf feste Wege zu beschränken. Ausnahmen von diesem „Wegegebot“ sollen jedoch nach Absprache zwischen Waldbesitzern und den Interessenverbänden dieser Freizeitsportler möglich sein. Diese Forderungen haben der hessische Waldbesitzerverband und der Landesjagdverband zur bevorstehenden Novellierung des Waldgesetzes  in einer Petition an den Landtag erhoben.  Die Präsidenten des Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, und des Jagdverbandes, Dietrich Möller,  stellten die Entschließung  in Bad Nauheim der Öffentlichkeit vor. „Speziell Mountainbiker legen nach Gutdünken in ruhigen Waldgebieten sogenannte Downhill- und Singletrails an und missachten damit die Lebensansprüche vieler frei lebender Tiere und seltener Pflanzenarten“, sagte von der Tann. Beim Befahren dieser Strecken würden oft Waldbewohner wie Greifvögel, Eulen und  der vom … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Top