29.9.2006 | Staatssekretär Dr. Arnold appelliert an Nachwuchskräfte der Forstbetriebe - Sicherung der Holzversorgung - die Potenziale liegen im Privat- und Kommunalwald

Staatssekretär Dr. Walter Arnold vom Hessischen Ministerium für Finanzen hat bei der Eröffnung des Bundeskongresses für Nachwuchskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse in Fulda (27.9.) unterstrichen, dass Privat- und Kommunalwald eine wichtige Rolle für die zukünftige Rohstoffversorgung zukommt. Dabei gilt es nicht nur, die gestiegene Nachfrage der traditionellen Holzabnehmer – Sägeindustrie, Holzwerkstoff-, Zellstoff- und Papierindustrie – zu befriedigen, sondern vor allem die Chancen und Herausforderungen anzunehmen, die sich im Bereich der energetischen Nutzung von Holz bieten. Die über 100 Kongressteilnehmer waren aus dem ganzen Bundesgebiet angereist. Sie wurden von Staatssekretär Dr. Arnold darüber informiert, dass in Hessen alle Möglichkeiten geprüft würden, wie private Waldbesitzer, die überwiegend nur Kleinflächen besitzen, motiviert und unterstützt werden können, ihre Wälder gemeinsam und damit effizient in Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen zu bewirtschaften.
Der Bundeskongress, der zum fünften Mal vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) organisiert wird, wird nach 2005 bereits zum zwei-ten Mal im Fuldaer Kongresszentrum durchgeführt. Er richtet sich erstmals gezielt an einen Kreis junger Teilnehmer, die zur Übernahme von haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten in Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen interessiert werden sollen. Fragen der geeigneten Rechtsformen, der internen Strukturen, der Finanzierung und auch der Ar-beitsteilung und Kommunikation werden am 28. und 29. September intensiv diskutiert.
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse können durch eine professionelle Ausgestaltung zu Dienstleistungsunternehmen im ländlichen Raum entwickelt werden. Sie leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Stärkung von z.T. strukturschwachen Gegenden. Nachhaltig bewirtschaftete Wälder sind darüber hinaus Garanten für stabile, ökologisch vielfältige Ökosysteme..

 

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