04.02.2009 | Klare Politik für die Forstwirtschaft
Waldbesitzer würdigen Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Hessen
Der Hessische Waldbesitzerverband begrüßt den Koalitionsvertrag von CDU und FDP. „Selten
war eine solche politische Vereinbarung so klar formuliert, sagte Waldbesitzerpräsident Michael
Freiherr von der Tann am Mittwoch, 4. Februar in Sontra Berneburg. „Viele der forst-, naturschutz-
und umweltpolitischen Ziele dieser Regierungskoalition decken sich mit unseren Vorstellungen.“
Von der Tann hob vor allem die von CDU und FDP beabsichtigte Stärkung des
Vertragsnaturschutzes und Entbürokratisierung des Naturschutzrechts hervor. „Wir wollen die Natur
schützen, Artenvielfalt erhalten und die Wälder für unsere Kinder und Enkel pflegen,“ sagte von der
Tann. Es könne aber nicht angehen, dass Waldbauern und Förster inzwischen fast genauso viel Zeit im
Büro wie im Wald verbringen müssen, um sich mit Vorschriften und Planungsverfahren auseinander zu
setzen. „Wer bei öffentlichen Verwaltungsverfahren heute noch sein Recht als Grundstückeigentümer
sichern will, braucht Fachgutachter, Rechtsanwälte, viel Geld und noch mehr Zeit,“ so von der Tann.
Das können sich die meisten der Waldbauern nicht leisten und deshalb wachse der Frust über die
zunehmende Verrechtlichung des Ländlichen Raums. Diesen Trend zu durchbrechen, ohne dass die Natur
darunter leidet, erhoffe sich der Hessische Waldbesitzerverband von der Hessischen
Landesregierung.