01.12.2010 | Weihnachtsbaum für die Politik

Der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, überreicht gemeinsam mit der Hessischen Weihnachtsbaumkönigin, Christine Lutz, eine
9 m hohe Blaufichte für das Eingangsportal der Staatskanzlei. Die Waldbauern und Weihnachtsbaumerzeuger freuen sich, dass die vorweihnachtliche Tradition auch in der hessischen Landespolitik gepflegt und geschätzt wird. Bundesweit werden jährlich etwa 25 Mio. Weihnachtsbäume in die Wohnzimmer, in die Geschäfte und zur Dekoration in die Fußgängerzonen gebracht.

Die hessischen Weihnachtsbaumerzeuger wenden sich an die Landespolitik mit der Bitte, die Anbaubedingungen für Weihnachtsbäume zu verbessern. Denn die wenigsten Weihnachtsbäume für die hessischen Familien stammen aus Hessen. Ein wichtiger Grund für die schwierigen Genehmigungsverfahren der Weihnachtsbaumkulturen in Hessen. Damit würden die hessischen Weihnachtsbaumerzeuger gegenüber ihren Berufskollegen aus den benachbarten Bundesländern und gegenüber dem europäischen Ausland stark benachteiligt. Weihnachtsbaumkulturen können sich gut in das Landschaftsbild einfügen und können heute mit biologischen Methoden bewirtschaftet werden. Sie sind eine wichtige Einkommensquelle für den ländlichen Raum. Der „Naturbaum aus Hessen“ mit dem die hessischen Weihnachtsbaumerzeuger für ihre Produkte werben, ist schon durch seine kurzen Transportwege umweltfreundlicher als jeder Importbaum. Der Arbeitskreis der hessischen Weihnachtsbaumerzeuger im Hessischen Waldbesitzerverband wünscht sich daher eine stärkere Unterstützung seiner Mitgliedsbetriebe durch die Landespolitik.

 

 

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