Wir über uns
Der Waldbesitzerverband vertritt die berufsständischen und wirtschaftlichen
Interessen der über 60.000 nichtstaatlichen Waldbesitzer in Hessen. Er tritt für die
Leistungssteigerung der forstlichen Betriebe ein und bekennt sich zu dem Grundsatz der
Unantastbarkeit des Waldeigentums, der Freiheit seiner Bewirtschaftung und des Rechts auf
Selbstverwaltung.
Durch seine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher
Waldbesitzerverbände (AGDW) wirkt der Waldbesitzerverband an der Gestaltung bundespolitischer
Themen mit. Er ist in mehreren Gremien des Deutschen Forstwirtschaftsrates und des Holzabsatzfonds
vertreten.
Der Waldbesitzerverband hat sein Angebot zur Beratung der Mitglieder in den
vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet. Fachseminare zu forstlichen, betriebswirtschaftlichen,
rechtlichen und jagdlichen Themen werden von einer großen Teilnehmerzahl angenommen.
Geschichte
Bereits am 18. Juli 1919 wurde in Frankfurt der Hessische Waldbesitzerverband als
erster Zusammenschluss hessischer Privat- und Gemeindewaldbesitzer gegründet. In der Zeit des
Dritten Reiches wurde er in den Reichsnährstand überführt.Nach Kriegsende gründeten sich im Gebiet
des heutigen Bundeslandes Hessen drei Waldbesitzerverbände. Am 27. November 1946 entstand der „
Verband der Besitzer nichtstaatlicher Waldungen in Hessen“, der zuletzt durch den Vorsitzenden
Jürgen Riedesel Freiherr zu
Eisenbach geführt
wurde. Im Norden des Landes etablierte sich der „ Waldbesitzerverband Kurhessen-Waldeck“, der von
Elmar von Eschwege geführt wurde. Die hessischen Interessenten- und Markwaldungen organisierten
sich 1947 in Marburg in der Vereinigung Hessischer Waldgenossenschaften, die Professor Dr. Alfred
Wobst leitete. Soweit die Vorgeschichte.
<< Waldarbeit 1953 und
heute
Mit der Erkenntnis, dass nur die Einigkeit des ganzen Waldbesitzes in Hessen die
Wahrung seiner Belange ermöglicht, gelang nach eingehenden Beratungen am 8. Januar 1953 die
Gründung des heutigen Hessischen Waldbesitzerverbandes e.V., in dem sich die Mitglieder der beiden
Privat- und Gemeindewaldverbände zusammenschlossen. S.D. Otto Friedrich Fürst zu Ysenburg und
Büdingen wurde zum Präsidenten gewählt, die bisherigen Vorsitzenden, Jürgen Riedesel Freiherr zu
Eisenbach und Elmar von Eschwege, wurden Vizepräsidenten.
Am 2. Februar 1954 schloss sich auch die Vereinigung Hessischer
Waldgenossenschaften dem Waldbesitzerverband an. Die Gemeinschaftswälder erhielten eine eigene
Landesgruppe mit Vorstand und einer Geschäftsstelle in Marburg. Die Gruppe sollte im Rahmen des
Waldbesitzerverbandes ihre besonderen Belange selbst vertreten und eigene Beschlüsse fassen.
Waldexkursionen und Gespräche mit den für Forstwirtschaft zuständigen
Landesministern und Abgeordneten des Landtages zeigten der Politik, wie schnell und stark sich der
neu gegründete Verband organisiert hatte. Von Anfang an pflegte der Waldbesitzerverband gute
Kontakte zum Hessischen Bauernverband, zum Hessischen Städte- und Gemeindebund wie zum Hessischen
Städtetag, zum Hessischen Grundbesitzerverband, zum Hessischen Forstverein und zur
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
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