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Energie aus dem Wald

Rund sechs Prozent der Gebäudewärme und etwa zwei Prozent des Stroms in Deutschland werden derzeit aus Holz gewonnen. Der Einsatz von Holz als Brennstoff zur Erzeugung von Wärme und Strom ist nahezu klimaneutral. Das durch die Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wird vom verbleibenden Waldbestand zur Produktion neuen Holzes wieder aufgenommen. Es besteht somit ein klimaneutraler Kreislauf. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber der Verwendung fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Öl, bei deren Verbrennung das freigesetzte Kohlendioxid nicht wieder umgehend in Kohle oder Öl umgewandelt werden kann. Ein Raumeter Holz kann je nach Holzsorte die Energie von 207 bis 257 Litern Heizöl ersetzen.

Für die Verbrennung kann Holz in unterschiedlichen Formen genutzt werden. Der Verbraucher hat die Wahl zwischen Scheitholz, Pellets, Hackschnitzeln und noch einigen weiteren Varianten. Tausende Menschen auf dem Land entdecken den geschlossenen Kamin oder Kachelofen als Heizung neu. In den Forstbetrieben ist die Nachfrage Selbstwerbern nach Brennholz kaum zu decken. 

Moderne Verbrennungskessel erreichen heute schon Wirkungsgrade von über 90 Prozent und tragen damit zu einer effektiven Nutzung der gespeicherten Energie bei. Bei all diesen positiven Auswirkungen der Waldwirtschaft und der Nutzung von Holz, ist der Wald auch einer der Hauptbetroffenen durch den Klimawandel.

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