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Jagd

Die Bedeutung des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung wird unter den Gesichtspunkten des Klimawandels, dem steigenden Bedarf am Rohstoff Holz und der Erhöhung der Biodiversität in Zukunft für die Menschen weiter zunehmen.

Primäres Ziel ist der Erhalt eines multifunktionalen, standortgerechten und nachhaltigen Waldökosystems, dass eine natürliche Verjüngung und ein gesichertes Heranwachsen der Wälder ohne Schutzmaßnahmen zulässt.

Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen die Schalenwildpopulationen auf einem waldverträglichen Niveau gehalten werden. Zumal angepasste Wildbestände für eine standortgerechte Verjüngung im Sinne einer ökonomischen und ökologischen Waldbewirtschaftung auch ein bedeutendes Kriterium in den Zertifizierungsstandards ist, die auf 70% der deutschen Waldfläche umgesetzt sind. Hier gelten Wildbestände dann als angepasst, wenn die Hauptbaumarten ohne Schutzmassnahmen gegen Schäle und Verbiss heranwachse können.

Wildschäden gefährden die nachhaltige, naturnahe Bewirtschaftung des Waldes und können bei den Waldeigentümern zu erheblichen finanziellen Mehraufwendungen und Mindererträgen führen, die häufig die Einnahmen aus der Verpachtung der Jagdreviere überschreiten.

Waldbesitzer und Jäger gleichermaßen sind gefragt, unter Einhaltung jagdrechtlicher Vorgaben im Interesse des Waldes zu handeln und wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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