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Naturschutz im Wald

Wälder sind die artenreichsten Lebensräume in Hessen. Viele im Offenland bedrohte Arten ziehen sich in den Wald als Ersatzlebensraum zurück. Dem Schutz von Arten und Lebensräumen wird in der Forstwirtschaft hohe Priorität eingeräumt. Bei allem Maßnahmen der Waldwirtschaft – der Anlage und Pflege neuer Waldkulturen, der Holzernte, dem Bau von Wirtschaftswegen und bei der Jagd achten Waldeigentümer, Förster, Waldarbeiter und Jäger darauf, wo störungsempfindlichen oder seltene Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Die Entwicklung der Artenvielfalt bestätigt, wie wirksam dieser integrative Naturschutz ist. Hessen hat mit etwa 100 Schwarzstorchpaaren die höchste Brutdichte dieser seltenen Vogelart. Die Wildkatze, der Luchs, der Biber und sogar Elch und Wolf kehren nach Hessen zurück.

Die Ziele der Europäischen FFH-Richtlinie setzen die Hessischen Waldbesitzer überwiegend partnerschaftlich mit dem Land Hessen mit Naturschutzverträgen um. Etwa 21 Prozent der hessischen Landesfläche sind als Europäisches Schutzgebiet ausgewiesen. Mehr als die Hälfte davon  ist Wald. Hier gelten die strengen Vorschriften des Europäischen Naturschutzrechts in besondere Maße.

Viele Maßnahmen zur Verbesserung von Lebensräumen geschützter Arten  im Wald dienen dem Ausgleich von Eingriffen in die Natur an anderer Stelle gemacht.

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