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Fichtenbestände auf Borkenkäfer kontrollieren

Der Hessische Waldbesitzerverband ruft alle Waldeigentümer auf, sich in den nächsten Wochen auf die Bekämpfung von Borkenkäfern vor allem in Fichtenbeständen zu konzentrieren. Es gilt jetzt, in den Fichtenbeständen bruttaugliche Stamm- und Kronenteile rechtzeitig vor dem ersten Flug der Borkenkäfer unschädlich zu machen. Gefährdet sind vor allem durch Sturm angeschobene und geworfene Bäume, von Borkenkäfern im letzten Spätsommer nur teilweise befallene Bäume, die noch grüne Kronenteile haben.

Wenn die Temperaturen mehrere Tage hintereinander über 15 Grad klettern, schwärmen die Borkenkäfer aus ihren Winterquartieren in der Bodenstreu aus und suchen sofort einen Baum, in dem sie brüten können. In dieser Phase müssen Waldbesitzer und Förster vor allem an den Südrändern der Fichtenbestände Ausschau nach frisch befallenen Bäumen halten, um diese sofort zu fällen und aus dem Wald zu schaffen.

Geeignete Methoden und die richtigen Strategien zur Bekämpfung von Borkenkäfern hat die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in der nachfolgenden Präsentation aufbereitet.

Borkenkäfer 2019 – Vorbereitungen und Bekämpfung.

 

Veröffentlicht unter: Allgemein

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